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Sonntag, 16 Dezember 2018

Die Geschichte Maastrichts

gebouwen kruittorenMaastricht entstand an dem Übergang über die Maas, den die Römer "Mosae Trajectum" nannten. Die Brücke in Maastricht war ein wichtiger Teil des römischen Verbindungsweges zwischen Gallien und Germanien, angelegt zur Zeit von Kaiser Augustus (27 vor und 14 nach Christus). Der Fluß selber war ein zweiter solcher Weg und an der Brücke entstand eine kleine Handelsniederlassung. Vor dem 2. Jahrhundert waren die römischen Niederlassungen in den Provinzen Gallien und Germanien nicht befestigt. Als Schutz betrachtete man die Verteidigungslinie entlang des Rheines.
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Aber als die Macht des römischen Reiches im 3. Jahrhundert nachließ, griffen germanische Stamme aus dem Gebiet östlich des Rheines öfters an, brachen durch die Verteidigungen und plünderten Niederlassungen im Hinterland. Einige wichtige Städte bauten daraufhin Befestigungen, um sich verteidigen zu können. Der Kontrolle der Maasbrücke wurde größte Bedeutung zugemessen, und so baute man zur Verteidigung des Flußüberganges ein Castellum, eine Festung. Sie bestand aus einer Mauer mit runden Türmen und einem trockenen Graben. Durch jüngere Ausgrabungen kann man sich ein Bild vom römischen Maastricht machen. Die von den Römern gebaute Brücke lag südlich der Servatiusbrücke , in Hohe der heutigen Eksterstraat. An der Maasseite befindet sich noch ein Ansatz dieser Brücke, der 1984 bei der Eröffnung der Nordbrücke enthüllt wurde. Das Castellum umfaßt eine kleine Niederlassung am westlichen Ufer der Brücke. Wichtige öffentliche Gebäude und Monumente waren wahrscheinlich aus Stein, während die privaten Häuser normalerweise aus Fachwerk bestanden. Die wichtigsten Römerfunde kann man im Bonnefantenmuseum sehen.

Ein christliches Zentrum
Die feindlichen Übergriffe, welche die Roher zum Bau des Castellums in Maastricht bewogen, waren vielleicht auch der Anlaß dafür, daß der Bischof von Tongeren, Servatius, in Maastricht Zuflucht suchte. Er verlegte seinen Bischofssitz nach Maastricht und gründete eine christliche Gemeinschaft innerhalb des Castellums. Die Liebfrauenkirche geht auf diese Gründung zurück. Nach der Überlieferung starb St. Servatius um das Jahr 384. Er wurde unweit des Flusses am Römerweg bestattet. Ungefähr 150 Jahre später baute Bischof Monulphus an dieser Stelle eine Kapelle, die sich zu einer Kirche und zum Kapitel von St. Servatius auswuchs, die zweite große Kirche in der Stadt. Die Liebfrauenkirche und St. Servatius wurden konkurrierende Zentren in einer geteilten Stadt.

Die geteilte Stadt
gebouwen watermolenUm das Jahr 402 zogen die römischen Truppen sich nach Italien zurück und Maastricht kam unter die Herrschaft der Franken. Es ist nicht viel über diese Zeit und die folgende karolingische Periode bekannt, aber während der Blute des karolingischen Reiches, das in Aachen seinen Hauptsitz hatte, war Maastricht in einer günstigen Lage, nahe am Zentrum der Macht. Vor allem die St. Servatius-Kirche und-Abtei profitierten von dieser Nahe. Karl der Große (742-814) und seine Nachfolger gaben der Kirche viele Privilegien und begünstigten ihren wachsenden Reichtum und Einfluß. Diese Entwicklungen vollzogen sich außerhalb des römischen Herzens der Stadt, das Ende des 7. Jahrhunderts im Gebiet der späteren Liebfrauenkirche lag.

Anfang des 8. Jahrhunderts verlegte Bischof Lambertus seinen Bischofssitz nach Lüttich. Dadurch kamen die Liebfrauenkirche und die früheren römischen Teile der Stadt unter die Herrschaft des Bischofs von Lüttich. Er übte auch die Rechtsprechung und das Steuerrecht für diesen Stadtteil aus. Der karolingische Teil aber -der Vrijthof und St. Servatius waren der Kern- ging schließlich in die Herrschaft des Herzogs von Brabant über. Im 15. Jahrhundert ging Brabant in dem sich ausdehnenden burgundischen Reich auf. Die Heirat von Maria von Burgund mit Maximilian von Österreich (1477) brachte die Stadt zum Teil unter die Oberhoheit der Habsburger. Als die Stadt 1632 durch Frederik Hendrik von den Spaniern erobert wurde, gingen die noch immer mit dem Prinzbischof von Lüttich geteilten Rechte auf die Generalstaaten der Republik der Vereinigten Niederlande über. 1284 wurden mit der "Alde Caerte" die Regeln der Gerichtsbarkeit in der Stadt festgelegt. Der Prinzbischof und der Herzog wurden gleichrangige Herrscher der ungeteilten Stadt. Sie übten die Rechtsgewalt über die Bürger von Lüttich und die von Brabant aus. Der Stadtrat mußte sich je zur Hälfte aus Vertretern beider Parteien zusammensetzen. Die Münze, die Stadtmauern und die Stadttore standen unter beider Verwaltung, die Maas aber war geteilt: Stromaufwarts der Brücke besaß der Prinzbischof die Vorherrschaft, stromabwärts der Herzog von Brabant. Rivalitäten zwischen beiden hatten vorher dazu geführt, daß der Herzog 1229 der Stadt erlaubte, eine Mauer zu errichten.

Zwischen 1280 und 1298 wurde eine neue Steinbrücke gebaut. Eine Periode des Wohlstandes folgte. Vielleicht brachte die Unterzeichnung der Alde Caerte der Stadt ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens. Die Bevölkerung wuchs, der Handel nahm gewaltig zu und die örtlich Leder- und TuchHerstellung blühte. Vor 1350 wurde eine neue Mauer angelegt, die den umschlossenen Teil der Stadt verdoppelte und neue Bauvorhaben ermöglichte. Auch die Religion erlebte in diesen Jahren eine Blütezeit. Die zwei ältesten Kirchen der Stadt - die Liebfrauenkirche und die St. Servatiuskirche - wurden umgebaut und vergrößert, während zahlreiche neue gotische Kirchen gebaut wurden: St. Jaan, die Dominikanerkirche, die Kirche der Minderbrüder, St. Mathias, St. Nikolaus, die Kreuzherrenkirche, St. Martin und St. Antonius. Auch zahlreiche Kloster entstanden in der Stadt. Die Kirchen zogen Bildhauer an, Holzschnitzer, Maler und Handwerksleute, die Gold, Silber und Elfenbein bearbeiteten. Die maasländische Kunst blühte. Der Wohlstand nahm Anfang des 16. Jahrhunderts gewaltig zu. Die Doppelherrschaft dauerte bis 1794, als die französische Revolutionsarmee die Stadt einnahm, dabei das Ancien Regime beendete und Maastricht dem Departement der Niedermaas einverleibte.

Krieg
stadhuis MaastrichtNach einem Höhepunkt um 1530 erhielt Maastricht einige harte Schlage. Internationale Geschehnisse bestimmten immer mehr das Los der Stadt. Die Reformation verursachte Glaubensstreitigkeiten, während der Aufstand der nördlichen Provinzen gegen die spanische Herrschaft Krieg brachte. 1576 brach ein Aufstand gegen die Spanier aus, aber er wurde rücksichtslos niedergeschlagen. Ein kurzer Waffenstillstand zwischen den rebellierenden Provinzen und den Spaniern hatte einen vorübergehenden Rückzug der Besatzungstruppen zur Folge. Aber als Maastricht wieder zur anderen Seite überlief, rüsteten sich die Spanier erneut, um den Widerstand ein für allemal zu brechen. Alexander Farnese, der Herzog von Parma, wurde entsandt, um an der Stadt ein abschreckendes Exempel zu statuieren. Im März 1579 belagerten die spanischen Truppen Maastricht. Die Garnison und die Bürger hielten vier Monate lang in der Hoffnung auf Befreiung durch die Armee von Wilhelm von Oranien aus. Am 29 Juni 1579 wurde die Stadt jedoch nach heftigen Gefechten am Brüsseler Tor überrannt.

Die spanischen Truppen rasten mordend und plündernd durch die Straßen. Pläne, die Bürger nach Wyck zu evakuieren und von dort aus Widerstand zu leisten, verliefen tragisch, als die Holzüberspannung der Brücke auf der Wycker Seite zu früh vernichtet wurde, wodurch viele Leute in den Fluß fielen und ertranken. Der endgültige Verlust der Stadt durch diesen zweiten spanischen Angriff bedeutete viele hunderte Tote unter der Gesamtbevölkerung von 10.000 Menschen. Die Generalstaaten versuchten, Maastricht wieder zurück zu erobern (1592 und 1594) aber beide Versuche schlugen fehl. Die Stadt blieb in spanischer Hand, bis sie 1632 von Frederik Hendrik erobert wurde. Sowohl 1579 als auch 1632 nutzten die Armeen neue Angriffs- und Verteidigungs-Taktiken. Die bedeutendste Neuerung war das Graben von Tunneln unter dca Festungswerken hindurch: Dort wurde dann Munition angebracht, die Löcher in die Mauern sprengen sollten. Die Verteidiger gruben daraufhin Galerien von Minen vor den Mauern ein, die sie sprengten, wenn der Feind nahe genug herangekommen war.

Beide Seiten benutzten auch Abhörgänge, um die Bewegungen des Gegners verfolgen zu können. Nach 1632 wurden die Festungswerke von Maastricht gründlich umgebaut. Ein neuer Festungsring, der Außenring, wurde angelegt. Immer dann, wenn internationale Spannungen aufkamen oder Kriege drohten, wurden die Festungswerke hastig wiederhergerichtet oder modernisiert - aber nach jedem Friedensvertrag verfielen sie auch wieder. So verwahrlosten die Festungen nach dem Frieden von Münster 1648. Als aber 1672 eine französische Invasion drohte, wurden sie schnell wieder hergerichtet. Im Jahr darauf wurde Maastricht angegriffen. Die Belagerung wurde von Ludwig XIV. persönlich geleitet, weil er sein Können beweisen wollte. Während des Angriffes auf das Tongerer Tor fiel der Musketier d'Artagnan. Die französische Besatzungszeit dauerte sechs Jahre lang. Die Eroberer leisteten in dieser Zeit ihren eigenen Beitrag zum Ausbau der Festungswerke um die Stadt. Sie zogen 1678 ab, kehrten aber siebzig Jahre später, 1748, während des Österreichischen Erbfolgekrieges wieder zurück.

Frieden
Die spanische Besatzung und die Einnahme der Stadt im Jahr 1579 hatten Maastricht einen schweren Schlag versetzt. Der Wiederaufbau ging nur langsam voran. Die wichtigste Rolle Maastrichts war jetzt die einer Garnisonstadt. Die Eroberung von Frederik Hendrik hatte eine gewisse Stabilität gebracht und wurde zum Beginn einer Periode, in der es Protestanten und Katholiken gelang, einigermaßen friedlich nebeneinander zu leben. Aber, wie schon gesagt, wurde dieser Friede in regelmäßigen Abständen durch Kriege mit Frankreich unterbrochen. Man gab sich alle Mühe, die Festungen der Stadt zu modernisieren, und auch viele private Bauvorhaben wurden ausgeführt. Allmählich verschwand das mittelalterliche Gesicht der Stadt: Große Steinhäuser ersetzten die Häuser aus Holz und aus Mergel. Schieferdächer lösten die reetgedeckten ab. Kanalisation und Straßenbeleuchtung machten die Straßen bequemer und sicherer. Städtische Erlasse verwehrten manchen Betrieben den Zugang, um der Gefahr von Bränden vorzubeugen.

Dem Bürger war es nicht langer erlaubt, in der Stadt Tiere weiden zu lassen oder Felder innerhalb der Stadtmauern zu bearbeiten. Große Bauvorhaben wurden begonnen: Das schone neue Rathaus wurde 1662 fertiggestellt, der achteckige Turm 1684. Vier neue klassizistische und barocke Kirchen wurden in dieser Zeit gebaut: Die Augustiner-, die Bonnefanten-, die Jesuiten- und die zweite MinderbrüderKirche. Im 18. Jahrhundert hatte man eine Vorliebe für alles Französische: Theater, Literatur, Philosophie und Architektur übten alle ihren Einfluß auf die Stadt aus. Die beste Wiedergabe der Stadt vor der Französischen Revolution ist das prächtige Modell, das 1752 für Ludwig XV. hergestellt wurde. Jedes Gebäude ist detailliert wiedergegeben. Eine Kopie dieses Modells ist im Bonnefantenmuseum zu besichtigen. Die Französische Revolution von 1789 hat Europa in seinen Grundfesten erschüttert. Diese Wellen erreichten bald auch Maastricht, das 1794 vom französischen General Kleber eingenommen wurde. Die Besatzung brachte eine neue politische Ideologie und einen neuen Regierungsstil. Die Franzosen beseitigten innerhalb von ein paar Jahren uralte Traditionen, beendeten die Doppelherrschaft und schlossen zahlreiche Kirchen und Kloster. Die Reichtümer und der Besitz der Geistlichkeit wurden beschlagnahmt und viele kirchliche Gebäude für öffentliche oder militärische Zwecke genutzt. Als Teil des französischen Staates mußte Maastricht die revolutionären und napoleonischen Kriege mitfinanzieren.

Auf dem Weg zum Industriellen Zeitalter


Nach Beendigung der napoleonischen Kriege wurde die Karte Europas auf dem Wiener Kongress (September 1814 bis Juni 1815) durch die Alliierten neu gezeichnet. Im Nordwesten formte der neue niederländische Staat durch die Vereinigung der nördlichen und der südlichen Niederlande einen starken Puffer gegen Frankreich. Aber diese Vereinigung hielt nicht lange stand. 1830 erhoben sich die Belgier gegen Fürst und Regierung und erklärten ihre Unabhängigkeit. Geographisch gesehen hatte Maastricht ein Teil von Belgien werden müssen, aber die Garnison unter General Dibbets blieb dem Hause Oranien treu... 1839 wurde die Provinz Limburg zur größten Unzufriedenheit der Belgier und Limburger in zwei Teile geteilt, wobei Maastricht in niederländischer Hand blieb.

Das frühe 19. Jahrhundert war eine schwere Zeit für Maastricht. Es gab unzählige Arme, Waisen und Obdachlose. Die kirchlichen Institutionen, die früher die Nöte linderten, gab es nicht mehr. In den nördlichen Provinzen, in denen man während des Aufstandes gegen die Spanier dem Katholizismus abgeschworen hatte war eine Große Zahl weltlicher wohltätiger Stiftungen errichtet worden und zwar mit den im Handel verdienten Geldern. Etwas Vergleichbares war das Maastrichter "Burgerlijk Armbestuur", das die Rolle der Wohltätigkeit und Unterstützung der früheren kirchlichen Organisationen übernommen hatte.
Die ersten Anzeichen der industriellen Revolution spürte man in Maastricht, als Petrus Regout seine geschäftliche Karriere begann, zuerst mit dem Schleifen von Glas, später mit der Herstellung von Nageln und schließlich mit der Eröffnung der Keramikfabrik, der späteren Sphinx, mit der er sein Vermögen machte. Andere folgten dem Beispiel von Regout, wie am östlichen Ufer die Société Céramique, der Konkurrent von Regout, und im Norden der Stadt der Vorgänger der heutigen Königlichen Niederländischen Papierfabriken. Der Bau der Eisenbahn verband Maastricht mit Deutschland, Belgien und später mit dem Norden der Niederlande. Die Industrialisierung brachte manchen Schichten der Bevölkerung großen Wohlstand, verursachte aber ebenso das Heranwachsen eines städtischen Proletariats von Fabrikarbeitern, die in erbärmlichen Verhältnissen lebten, unterbezahlt und Krankheiten und Epidemien ausgesetzt waren. Die Stadt litt unter chronischer Wohnungsnot und mußte im 19. Jahrhundert mehrere Cholera-Epidemien über sich ergehen lassen. Im späten 19. Jahrhundert erlebte die katholische Kirche eine neue Blute.

Ein neues Interesse für das Mittelalter, das als Höhepunkt der katholischen Geschichte angesehen wurde, führte dazu, daß die ältesten Kirchen in der Stadt restauriert wurden. Auch das gesellschaftliche Leben erholte sich, unter anderem durch die Einführung der jährlichen Karnevalsfeiern. Seit 1867 wurden große Teile der Festungen abgerissen, um Platz für neue Entwicklungen und Expansionen zu schaffen. Neue Bauprojekte wurden begonnen, breite Außengrachten und Boulevards wurden angelegt. Weil die Niederlande im Ersten Weltkrieg neutral blieben, mußte Maastricht einen großen Strom von Flüchtlingen aufnehmen, vor allem aus Belgien. Die nachfolgenden Krisenjahre brachten wie überall im Land große Arbeitslosigkeit, die Arbeitsverhältnisse waren sehr schlecht. Es gab viele Auseinandersetzungen zwischen den sozialistischen und katholischen Gewerkschaften, wobei es zu harten Konfrontationen kam. So wurden 1929 beim Streik in der Zinkweißfabrik zwei Personen getötet. In Mai 1940 wurde Maastricht von den Deutschen besetzt; im September 1944 war es die erste befreite Stadt in den Niederlanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte in Maastricht sehr große Wohnungsnot, ein Problem, das schon aus den dreißiger Jahren herrührte. In den Jahren danach wurden der historische Kern der Stadt restauriert und die Außenbezirke ausgebaut.

Maastricht heute
Maastricht ist heute eine lebhafte Stadt mit rund 120.000 Einwohnern. Der zweimal wöchentlich stattfindende Markt und die attraktiven Geschäfte ziehen Käufer aus Belgien und Deutschland an. Viele Touristen, Kongreßteilnehmer und Geschäftsleute besuchen die Stadt. Der internationale Charakter der Stadt wird noch durch die Ansiedlung von mehr als 25 internationalen Organisationen betont; wie z.B. der Wirtschaft, des Unterrichtes und der Erziehung sowie von Organisationen für Entwicklungsländer. Am westlichen Ufer entwickelt Maastricht sich auf dem früheren Grundstück der Société Céramique weiter. Dadurch wird der Anschluß mit dem Stadtteil Randwyck im Süden der Stadt erreicht, der in den achtziger Jahren erschlossen wurde. Die Stadtverwaltung verweist auf die zentrale Position Maastrichts in Europa und auf seinen europäischen Charakter. 1981 war die Stadt Gastgeberin für die europäische Gipfelkonferenz der Regierungschefs der EG, im Dezember 1991 sogar schon zum zweiten Mal (Maastrichter Vertrag). Die Gründung der Euregio Maas-Rhein, in der die Städte Aachen, Lüttich, Maastricht und Hasselt die Zentren sind, ist ein anderes Zeichen dafür, daß Maastricht nicht langer eine Grenzstadt zwischen verschiedenen Großmächten ist, sondern wieder seine zentrale Position in Europa einnimmt, welche die Stadt unter Karl dem Großen hatte.

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